Rugby gegen Gewalt

Am 22. April fand an unserer Schule ein besonderes Projekt zur Gewaltprävention statt. Den Auftakt machte die Klasse 4a, die gemeinsam mit zwei Trainern des Vereins RC Oranien Raptors an einem abwechslungsreichen Programm aus sportlichen und theoretischen Inhalten teilnahm. Im Mittelpunkt standen Fragen wie: Welche Rugby-Regeln lassen sich in den Schulalltag und insbesondere in Klassensituationen übertragen? Und wie kann ich in Konfliktsituationen „Rugby-Respekt“ zeigen? Die Schülerinnen und Schüler setzten sich aktiv mit diesen Themen auseinander und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln. Ziel des Projekts ist es, Gewaltprävention durch klare Regeln, eine gelebte Respektkultur, kontrollierten körperlichen Ausdruck sowie die Förderung sozialer Kompetenzen zu stärken. Gleichzeitig werden wichtige persönliche Fähigkeiten wie Selbstbewusstsein, Gemeinschaftsgefühl, Fairness sowie Stress- und Frustrationstoleranz gezielt aufgebaut.
Die Rugby-Kinder der 4a zeigen vollen Arm-Einsatz.
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrkräfte konnten viele neue Impulse und Anregungen mitnehmen. Die positive Resonanz zeigt, wie gewinnbringend die Verbindung von sportlicher Aktivität und sozialem Lernen sein kann. Aufgrund des großen Erfolgs wird das Projekt bis zum Ende des Schuljahres mit weiteren Klassen unserer Schule fortgeführt.
Text und Bilder K. Syhring