„Die selbst angebauten sind immer schärfer als gekaufte“, sagt (warnt?) Frau von der Lippe im Schulgarten. „Ja“, bestätigt Joe nach einem ersten Biss, „der ist scharf. Gekaufte Radischen schmecken immer wobbelig“. Die Kinder der 5b haben am Dienstag, dem 16. Juni 26, ihre ersten Radischen im Schulgarten geerntet. Hinter dem WAT-Gebäude wurde eine Brache urbar gemacht, auf der vorher kniehohe Begleitvegetation verschossenen Bälle zu verschlucken pflegte.

Nun gedeihen dort unter fachkundiger Leitung qualifizierter Kolleginnen und Kollegen und liebevoll betreut von Schülerinnen und Schülern Kulturpflanzen wie Möhre, Schwarzwurzel, Palmkohl, Rucola, Rote Bete und Mangold in backsteinumrandeten Beeten. Die Radischen sahen schon in der Erde zum Anbeißen aus, wenn der Schulgarten Nachbarn mit Beet-Einsicht hätte, würde wohl bald eine Fortsetzung von Rapunzel zu schreiben sein: Radischen.





